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Stand 2025-12-06. Zahlen und Beschreibungen folgen der Fachliteratur und nicht dem Marketingmaterial.
== Aufbau == Das stiftförmige Gehäuse trägt vorn eine austauschbare Kappe mit einer kurzen Kanüle. Am Ende des Stiftes befinden sich ein drehbarer Ring und ein Anzeigefenster zum Einstellen der Dosis. Der Ring endet in einem Druckknopf. Im Gehäuse befindet sich eine Ampulle mit meist drei Milliliter Insulin.
Quellen: de.wikipedia.org
Der glykämische Index (in Anlehnung an glykys gr. γλυκύς = süß und aima gr. αἷμα = Blut) ist ein Maß zur Bestimmung der Wirkung eines kohlenhydrathaltigen Lebensmittels auf den Blutzucker beim Menschen. Der Begriff glykämischer Index (GI) wurde von David J. Jenkins in Toronto geprägt (glycemic index). Je höher der Wert ist, desto mehr Glukose (Traubenzucker) gelangt innerhalb eines definierten Zeitraumes (2, 3 oder 4 Stunden) nach dem Verzehr einer definierten Menge des Lebensmittels ins Blut. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Insulin-Index, der die Wirkung eines Nahrungskohlenhydrats auf die Insulin-Ausschüttung angibt. Der glykämische Index wurde in den 1980er Jahren in die klinische Diabetologie von Professor Hellmut Otto (1925–2004) eingeführt. Er hatte festgestellt, dass etwa Weißbrot (das darin enthaltene Kohlenhydrat ist Stärke, ein Polysaccharid bestehend aus Glukosemolekülen) den Glukosegehalt des Blutes (Blutzucker) nach dem Verzehr stärker ansteigen lässt als Haushaltszucker (ein Disaccharid bestehend aus Glukose plus Fruktose). Dieser Unterschied ließ sich chemisch erklären. Otto hatte auch einen Unterschied in der Blutzuckerwirkung von Weißbrot gegenüber grobkörnigem (Vollkorn-)Schwarzbrot nachgewiesen, der durch den Verarbeitungsgrad des Getreides bedingt ist. Es gibt verschiedene Diäten, die dem GI Bedeutung beimessen, zum Beispiel die Montignac-Methode, die Glyx-Diät und die Logi-Methode. Neuere Forschungsergebnisse bestätigen die Relevanz des GI bezüglich der Therapie des Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und Übergewicht.
Quellen: de.wikipedia.org
== Physiologische Grundlagen == Nahrungs-Kohlenhydrate bestehen aus Polysacchariden (Stärke=Amylose oder Amylopektin), Disacchariden (Malzzucker=Maltose, Milchzucker=Lactose, Rohrzucker, Haushaltszucker=Saccharose) oder Monosacchariden (Fruchtzucker=Fruktose, Traubenzucker=Glukose). Sie können nur in Form von Monomeren vom menschlichen Körper resorbiert und verstoffwechselt werden (also nur als die Einzelmoleküle Glukose, Fruktose oder Galactose). Di- und Polysaccharide müssen daher zuvor vom Verdauungstrakt enzymatisch aufgespalten werden. Dieser Vorgang findet in den ersten 80 cm des 4–5 m langen Dünndarms statt, wenn die Nahrung den Magen verlassen hat. Der zeitliche Verlauf hängt von der Essgeschwindigkeit und der Verweildauer der Nahrung im Magen ab; dünnflüssige energiearme Nahrung verlässt den Magen schneller als feste, energiereiche. Die Effizienz der Kohlenhydratverdauung des menschlichen Magen-Darm-Traktes variiert zwischen Einzelpersonen beträchtlich – der Variationskoeffizient der Glukoseaufnahme aus dem Darm beträgt bei identischen Testmahlzeiten ca. 74 %. Bei ein und derselben Person variiert die Glukoseaufnahme aus identischen Mahlzeiten an verschiedenen Tagen dagegen wenig; der Variationskoeffizient beträgt nur ca. 26 %. Nur die bei der enzymatischen Aufspaltung anfallende Glukose wirkt sich auf den Blutzucker, d. h. die Blutglukose-Konzentration, aus – nicht dagegen Fruktose oder Galactose. Folglich ist der Glykämische Index zum einen bedingt durch die Beschaffenheit der Nahrungskohlenhydrate (u. a.
Quellen: de.wikipedia.org
Anteil darin enthaltener Glukosemoleküle, Verarbeitungsgrad), zum anderen durch die Effizienz der Kohlenhydrat-Verdauung (Aufspaltung). Die daran beteiligten Enzyme – es sind Amylasen, Glucosidasen, Lactase und Sucrase-Isomaltase – können nur in der Zeit einwirken, in der der Speisebrei diesen oberen Dünndarmabschnitt (Zwölffingerdarm) passiert. Daher hängt insbesondere die Stärke-Verdauung vom Verarbeitungsgrad der Stärke ab: je höher dieser ist, desto besser (schneller) kann das Enzym Amylase (das von der Bauchspeicheldrüse in den Zwölffingerdarm abgegeben wird) Stärke in die Abbauprodukte Maltose, Maltotriose und Dextrine aufspalten. Deren weitere Zerlegung in Glukose-Einzelmoleküle erfolgt dann durch Glucosidasen und Sucrase-Isomaltase in der Dünndarmschleimhaut. Erhitzen, Kochen und Zerkleinern erhöhen den GI. Wenn Nudeln nur fünf Minuten gekocht werden, haben sie eine geringere Blutzuckerwirkung (GI: 37), als wenn sie 10–15 Minuten (GI: 44) oder sogar 20 Minuten (GI: 61) gekocht werden. Genaue Angaben zum GI eines kohlenhydrathaltigen Lebensmittels erfordern somit auch die Berücksichtigung des jeweiligen Verarbeitungsprozesses. Gekochte Kartoffeln haben einen hohen Glykämischen Index, noch höher ist er bei Kartoffelbrei und gebackenen oder frittierten Kartoffeln. Die Stärke in unverarbeiteten rohen Kartoffeln ist für den Menschen unverdaulich und hat einen GI von Null. Auch unverarbeitete Getreidekörner können vom Menschen nicht verdaut werden (wohl aber vom Pferd und vom Huhn). Rohkost hat demzufolge den geringsten GI (und bewirkt die geringste glykämische Last).
Quellen: de.wikipedia.org
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